1764 in Berlin geboren, Vater: Gottfried Schadow, Schneider
Mutter: Anna Katharina Nille
Besuch des Gymnasiums zum Grauen Kloster.

1776
Erster Zeichenunterricht von Giovanni Battista Selvino, später
von Madame Tassaert

1777
Schüler des Hofbildhauers Tassaert

1785
Ehe mit Marianne Devidels

1786
Geburt des 1. Sohnes Ridolfo

1788
Ordentliches Mitglied der Akademie der Künste,
Geburt des 2. Sohnes Wilhelm

1789/95 Quadriga mit der Siegesgöttin auf dem Brandenburger Tor,
Kupfer getrieben, darunter das Attikarelief „Der Zug des Friedens“

1794
Die Zieten-Statue wird auf dem Wilhelmplatz zwischen den Generalen
von Keith und von Seydlitz aufgestellt.

1795
Doppelstandbild der Prinzessinnen Luise und Friederike

1798
Auftrag für das Marmorstandbild des Fürsten Leopold von Anhalt
Dessau ( Der alte Dessauer ).
Relieffries am Münzgebäude

1800 Reliefs am Schauspielhaus/ Gendarmenmarkt

1803
Grundsteinlegung zum Bau des Hauses in der Kleinen Wallstraße,
heute Schadowstraße

1803
Entwürfe für die Reliefs am Schadowhaus ( Supraporten )

1805
Einzug der Familie Schadow in das neue Wohnhaus
Modell für ein Luther-Denkmal

1810
Beginn des Lehrbetriebs an der neu begründeten Universität Berlin

1811
Auftrag zum Relief „Apotheose der Königen Luise“

1815
Tod Schadows Frau Marianne

1816
Ernennung zum Direktor der Akademie der Künste

1817
2. Eheschließung mit Henriette Rosenstiel

1818
Geburt des Sohnes Richard

1819
Geburt des Sohnes Felix

1821
Geburt der Tochter Lida
Enthüllung des Luther-Denkmals in Wittenberg

1824
Geburt des Sohnes Julius

1826
Weiterführung der von Heinrich Kaehler angefangenen Figur
„Ruhendes Mädchen“, seine letzte Marmorarbeit

1830
Ernennung zum Ehrendirektor der Philosophie durch die Berliner Universität
Tod seiner 2. Frau Henriette

1836
Umbenennung der Kleinen Wallstraße in Schadowstraße

1838
Verleihung des Roten Adlerordens 2. Klasse mit Brillianten
anlässlich seiner 50-jährigen Mitgliedschaft in der Akademie der Künste

1842
Verleihung des Ordens Pour le mérite für Wissenschaft und Künste

1844
Letzte plastische Arbeit „Gruppe der Weinsbergerin“, in Bisquitporzellan
von der KPM, Berlin verbreitet.

1850 Schadow stirbt in Berlin und wird auf dem Dorotheenstädtischen
Friedhof vor dem Oranienburger Tor bestattet